Sokratisches Gespräch

Reizt es Sie, mit anderen in einer sehr offenen Form zu diskutieren, in der das Thema gemeinsam gesucht und festgelegt wird? Ziehen Sie das eigene Nachdenken dem Anhören eines Vortrags vor?

Das sokratische Gespräch in der von L. Nelson (1882-1927) und G. Heckmann (1898-1996) begründeten Tradition greift dieses Bedürfnis auf, denn bei dieser Gesprächsform geht es nicht um Wissensvermittlung durch einen akademischen Vortrag. Die Fragestellung wird ohne Beizug von Texten gemeinsam aufgrund eigenen Nachdenkens untersucht. Ich als Gesprächsleiter agiere in Sachfragen zurückhaltend, um eine „Auseinandersetzung auf gleicher Augenhöhe“ zu ermöglichen, greife jedoch ein, wenn das Gespräch in eine Sackgasse gerät oder wenn die Gesprächsregeln nicht eingehalten werden.

Ein Sokratisches Gespräch dauert in der Regel mindestens zwei Stunden, wobei maximal 12 Personen teilnehmen können.

Preis pro Person für zwei Stunden: CHF 30.-

Nächste Veranstaltungen: Wegen der Covid-19-Pandemie sind alle Gruppengespräche bis auf Weiteres sistiert. Wenn sie Interesse an der Teilnahme an einem Sokratischen Gespräch haben, können Sie mir eine Mail schreiben, damit ich Sie benachrichtigen kann, wenn wieder Gespräche stattfinden.

Mailadresse: roger.hofer@ife.uzh.ch

Themen, die häufig aufgeworfen werden:

• Gibt es eine Verantwortung zukünftigen Generationen gegenüber? Wenn ja, wie lässt sich eine solche begründen?

• Was bedeutet Toleranz?

• Was macht genau die Identität einer Person aus? Bleibe ich trotz körperlicher Veränderungen im Laufe des Lebens dieselbe Person?

• Sind rationale Menschen glücklicher?

• Kann das Gehirn entscheiden? 

• Wie frei sind wir wirklich?

• Gibt es eine Verpflichtung, anderen zu helfen? Wenn ja, wie lässt sich eine solche begründen?

• Worin unterscheiden sich Glauben und Philosophieren?

• Setzt Würde Selbstbestimmung voraus?

• Freundschaft

• usw.